Bundestagswahl 2017

Karge_HochLiebe Reinickendorferinnen, liebe Reinickendorfer,

Am 24. September entscheiden Sie mit Ihren beiden Stimmen, wer Reinickendorf im Deutschen Bundestag vertritt und wie Deutschland in den kommenden Jahren regiert wird. Ich möchte Sie um Ihre Unterstützung für mich als Reinickendorfer Bundestagsabgeordneten bitten!

Ich bin 52 Jahre alt und in Reinickendorf aufgewachsen. Nach dem Schulbesuch im Märkischen Viertel habe ich Wirtschaftsingenieurwesen in Berlin studiert und das Studium 1991 als Diplom-Wirtschaftsingenieur abgeschlossen. Nach einigen Jahren Berufserfahrung wurde ich 1994 Geschäftsführer eines Dienstleistungsunternehmens, das seinen Sitz in Reinickendorf hat.

Seit meinem Eintritt in die SPD im Jahr 1985 engagiere ich mich in verschiedenen Funktionen, derzeit als Vorsitzender der SPD-Abteilung Märkisches Viertel. Nach mehreren Jahren als Bezirksverordneter im Reinickendorfer Kommunalparlament, war ich von 2011 bis 2016 als Mitglied im Berliner Abgeordnetenhaus vor allem in den Bereichen Innen- und Wirtschaftspolitik aktiv.

Seit vielen Jahren bin ich in meinem Heimatbezirk Reinickendorf und insbesondere im Märkischen Viertel politisch aktiv.
Ich lebe und arbeite seit vielen Jahren mit meiner Familie in Reinickendorf und schätze die hohe Lebensqualität in einigen Ortsteilen, die wir genießen und erhalten wollen. Aber ich kenne auch die vielen Sorgen und Probleme, die wir in Reinickendorf haben und die von unserem politischen Gegner vernachlässigt werden. Wir dürfen niemanden zurücklassen und müssen für alle eine gerechte und solidarische Gesellschaft gestalten. Das zeichnet die SPD als Volkspartei aus und das ist für mich der Anspruch, Politik zu machen. Gerne möchte ich meine langjährigen parlamentarischen Erfahrungen aus der BVV und dem Berliner Abgeordnetenhaus sowie meine Kenntnisse der Innen- und Wirtschaftspolitik für eine erfolgreiche sozialdemokratische Politik in den Deutschen Bundestag einbringen.

2017 wird ein wichtiges, ein richtungsweisendes Jahr für Deutschland. Was wird aus Europa in Zeiten des Rechtspopulismus und des Ausstiegs von Großbritannien aus der EU? Welche Antworten finden wir zu Fragen des Terrors und für unsere Sicherheit? Wie schaffen wir soziale Gerechtigkeit, die allen Menschen in unserem Land eine gute Chance gibt? Und nicht zuletzt: Wie gelingt es uns, die große Aufgabe der Integration von vielen hunderttausend Menschen in unser Land erfolgreich zu bewältigen? Es wird entscheidend sein, dass wir Antworten finden, die die Menschen verstehen, ohne auf die einfachen und falschen Antworten der Populisten reinzufallen.
Für mich ist deshalb der Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern der zentrale Punkt in der Politik. An diesem Grundsatz waren meine bisherigen politischen Aktivitäten immer ausgerichtet. Für mich ist entscheidend, dass es uns gelingt, wieder mehr Vertrauen der Menschen für die Politik und ein friedliches Miteinander in unserer Gesellschaft zu gewinnen. In den letzten Jahren ist die Kritik an den demokratischen Institutionen und an ihren Abläufen immer größer geworden. In vielen Fällen ist diese Kritik übertrieben und manchmal auch ungerecht, aber auch die Politik hat in der Kommunikation mit den Wählerinnen und Wählern nicht alles richtiggemacht. Hier gilt es Vertrauen zurückzugewinnen. Dazu gehört es auch, Fehler der Vergangenheit zu benennen. Dafür werde ich mich einsetzen!
Ich möchte im Deutschen Bundestag für ein sicheres, starkes und gerechtes Deutschland arbeiten! Ich möchte für eine Sicherheitspolitik einstehen, die das Sicherheitsempfinden von uns allen ernst nimmt und alles tut, was notwendig ist, um dem Terror (egal in wessen Namen er auftritt) entschlossen entgegenzutreten. Gleichzeitig dürfen wir unsere offene und freie Zivilgesellschaft nicht aus Angst vor Terror opfern – denn dann hätten die Terroristen ihr Ziel bereits erreicht. Aus meiner Arbeit im Innenausschuss weiß ich, dass wir eine Politik mit Augenmaß benötigen. Es muss immer eine sachgerechte Abwägung zwischen den Sicherheitsinteressen und den Freiheitsrechten geben. Der einseitige Ruf nach Gesetzesverschärfungen wird der Sache nicht gerecht. Aber wir brauchen eine bessere personelle und technische Ausstattung der Polizei und anderer Sicherheitsbehörden. Auch über die Ausschöpfung der technischen Möglichkeiten, zum Beispiel bei der Videoüberwachung werden wir neu nachdenken müssen.

Ein sicheres Zusammenleben ist nicht nur eine Frage der inneren Sicherheit, sondern auch die eines starken Sozialstaates und einer solidarischen Gemeinschaft. Wir brauchen einen handlungsfähigen Sozialstaat, um allen Menschen gerechte Chancen in unserem Land zu geben. Mit dem gesetzlichen Mindestlohn haben wir Sozialdemokraten einen ersten wichtigen Schritt durchgesetzt. Jetzt gilt es, weitere Maßnahmen durchzusetzen, zum Beispiel um Altersarmut zu verhindern. Ich stehe für eine gerechte Steuerpolitik. Wer sein Einkommen durch Arbeit verdienen muss, zahlt gegenwärtig höhere Steuern als Bezieher von Kapitaleinkünften oder Erben von großen Vermögen. Das ist ungerecht und setzt die falschen Anreize. Deshalb müssen wir auch über die Einführung der Vermögenssteuer diskutieren. Und es darf nicht sein, dass internationale Konzerne ihre Gewinne so verschieben können, dass ihre Steuern in Deutschland gegen Null gehen. Dies ist unsolidarisch und muss bekämpft werden!

Ich bin überzeugt, mit Martin Schulz als Kanzlerkandidat diesem Jahr gute Chancen für eine gerechtere Politik.

Ich freue mich auf die gemeinsamen Gespräche! Mehr über mich erfahren Sie auf meiner Homepage unter www.karge-kämpft.de, bei Facebook oder im persönlichen Grspräch. Sprechen Sie mich einfach bei einem meiner vielen Infostandtermine an, oder schreiben Sie mir eine E-Mail an info@thorsten-karge.de.

Ihr
Thorsten Karge