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SPD-Gliederungen werden Stolpersteinpaten

SPD-Gliederungen werden Stolpersteinpaten

Im Jahr 2003 verlegte Gunter Demnig den ersten Stolperstein in Reinickendorf.  Inzwischen sind es rund 170 Gedenksteine geworden, die vor den letzten Wohnhäusern von Menschen liegen, die von den Nationalsozialisten aus rassischen, politischen oder anderen Gründen verfolgt und ermordet wurden. Es waren jüdische und politische Opfer, Sinti und Roma, Menschen, die Opfer der so genannten „Euthanasie-Programme“  wurden, es waren Homosexuelle, die verfolgt, in KZ deportiert und ermordet wurden.

Die Stolpersteine sollen an die einzelnen Menschen erinnern, nicht in Gestalt eines zentralen Denkmals, sondern in Form einer 10x10 cm  großen Messingplatte auf einem Stein vor der letzten freiwillig gewählten Wohnstätte. Die Opfer verschwanden nicht einfach, sondern sie wurden aus ihrem direkten Lebens- und Wohnumfeld gerissen, oft mit Wissen der Nachbarschaft.

                                         Stolpersteine

Diese Erinnerung soll nicht verblassen, ebenso wenig die Stolpersteine. Deshalb müssen diese ab und zu gereinigt werden. Die Reinickendorfer Arbeitsgruppe Stolpersteine sucht deshalb Paten, die die Steine regelmäßig putzen. Unter den ersten Paten, die sich gemeldet haben, sind Einzel-personen und Ehepaare, Hausgemeinschaften, Schulklassen, eine Wohnungsbaugenossenschaft und auch Vertreter politischer Parteien.

Aus der SPD haben sich bisher zwei Gliederungen gemeldet: Die Abteilung Hermsdorf hat die Patenschaft übernommen für die Stolpersteine für Dr. Ilse Kassel und ihre Tochter Edith. Ilse Kassel war eine jüdische Ärztin, geboren 1902 in Wittenau. Sie praktizierte seit 1930 in der Wachsmuth-straße in Hermsdorf, seit 1929 gehörte sie der SPD Hermsdorf an.  Aufgrund ihrer jüdischen Herkunft und ihrer politischen Aktivitäten wurde sie verfolgt. Sie entzog sich den Repressionen durch die Flucht zu einer ehemaligen Patientin ins Oderbruch. Das Versteck wurde im Herbst 1943 vermutlich verraten, Ilse Kassel sah für sich und ihre sechsjährige Tochter Edith keinen anderen Ausweg als den gemeinsamen Freitod. Sie starb dabei in der Netze, die Tochter wurde gerettet, aber später in

Auschwitz ermordet.

 Die Patenschaft für die Steine für  zwei homosexuelle Männer hat die AG SPDqueer Reinickendorf übernommen. Herbert Schmeisser wurde 1902 geboren. Er besuchte die Volksschulen in Heiligensee und Tegel. Sein Vater richtete ihm auf seinem Grundstück in der Hennigsdorfer Straße ein Kolonial-warengeschäft ein, das er bis 1936 erfolgreich betrieb. Wegen angeblicher Unzucht wurde er zweimal inhaftiert, nach Verbüßung der zweiten Strafe wurde er in das KZ Sachsenhausen deportiert und starb dort nach den offiziellen Angaben 1941 an Meningitis. Herbert Gürtzig wurde 1897 in Berlin geboren. Nach Schulbesuch begann er eine Banklehre. Es folgte der Wehrdienst als Soldat von 1917 bis Kriegsende . Später wechselten sich in seinem Lebenslauf Zeiten der Tätigkeit als Bankan-gestellter, Schaffner und Gutssekretär ab mit Perioden der Erwerbslosigkeit. Herbert Gürtzig wurde mehrfach wegen § 175 Strafgesetzbuch verurteilt, zuletzt 1939. Zu dieser Zeit wohnte er in der Emmentaler Straße.  Die zweijährige Haftstrafe verbüßte er in einem KZ im Emsland und im Zuchthaus Brandenburg-Görden. Nach Verbüßung der Strafe wurde er 1941 direkt  in das KZ Sachsenhausen deportiert, wo er 1942 offiziell an Herz- und Kreislaufschwäche starb,  wie

„Meningitis“ eine der üblichen Bezeichnung für Todesfälle im KZ, die Folgen der unmenschlichen Haftbedingungen waren.

                    Smola

Alex Smola (AG SPDqueer) mit der Patenschaftsurkunde

Im Rahmen einer kleinen Feierstunde der AG Stolpersteine Reinickendorf am 16. 10. 2017wurde dem Vertreter der SPD Hermsdorf, Christian Oestmann, die Patenschaftsurkunde für die beiden Stolpersteine für Ilse und Edith Kassel überreicht, dem Vertreter der AGqueer, Alex Smola, die Urkunde für die Steine von Herbert Schmeisser und Herbert Gürtzig. Nun liegt es auch an ihnen, das Andenken an diese Opfer des Nationalsozialismus wach zu halten.

Oestmann

Christian Oestmann (SPD Hermsdorf) nach der Unterzeichnung der Patenschaftsurkunde

Es braucht mehr Mut!

Es braucht mehr Mut!

-       SPD in Reinickendorf diskutiert Ergebnis der Bundestagswahlen –

Mehr Mut zu Glaubwürdigkeit!

Unbequeme Wahrheiten sprach er aus, der Referent auf der Kreisdelegiertenversammlung der SPD Reinickendorf – Raed Saleh, SPD-Fraktionsvorsitzender im Abgeordnetenhaus. Er selbst brachte am Abend des 6. Oktober Mut auf und benannte Ursachen für das katastrophale Wahlergebnis der SPD bei den Bundestagswahlen. Er scheute sich nicht, von einer Existenzkrise der SPD zu sprechen, die dazu führen könne, dass sie zu einer unbedeutenden Partei werden könne wie bereits in einigen Ländern Europas. Die Ursachen dafür sieht Saleh vor allem im Vertrauens- und Glaubwürdigkeits-verlust der Sozialdemokraten in den letzten Jahren. Als Beispiel nannte er u.a. die Erhöhung der Mehrwertsteuer: Vor der Bundestagswahl 2005 versprach die SPD, mit ihr werde es keine Erhöhung der Mehrwertsteuer geben, die CDU wollte sie um 2% erhöhen. Nach der Wahl hingegen einigte man sich in der damaligen Großen Koalition auf eine Erhöhung um 3% von 16 auf 19%.  Saleh sprach auch die Agenda 2010 an. Die Hartz  – Gesetze hätten breite Teile der sozialdemokratischen Wählerschaft als eine Art Verrat wahrgenommen.  Auch  die Waffenexporte nahm er ins Visier. Waffen seien von SPD-Wirtschaftsministern bedenkenlos in alle Welt verkauft worden

Mehr  Mut zur Einbindung der Parteimitglieder!

Auch mit dem Wahlkampf ging Saleh kritisch ins Gericht. Der Wahlkampf habe zu spät und ohne Vorbereitung begonnen. Der Programmentwurf sei von der Parteispitze so spät beschlossen worden, dass er im Unterschied zur Wahl 2013 in den Parteigliederungen und in der Öffentlichkeit nicht hinreichend diskutiert werden konnte. Martin Schulz als Spitzenkandidat sei zwar großartig mit viel Schwung gestartet. Die in die Höhe schießenden Umfragewerte bewiesen, dass es ein tiefes Bedürfnis nach etwas Neuem, Kantigen gab, das er anfangs verkörperte. Dann aber geriet er in das Räderwerk der Parteifunktionäre und Berater im Willy-Brandt-Haus, die seine Reden umschrieben  und unkenntlich machten So konnte er trotz allen Ackerns im Wahlkampf nicht zum Wahlerfolg kommen.

Mehr Mut zu Ehrlichkeit!

Saleh forderte für die Zukunft eine „ehrliche Politik“. Dazu gehört nach seiner Auffassung ein offener Umgang mit den Bedürfnissen, Ängsten und Hoffnungen der Menschen. Die SPD dürfe die Angst vor einer „kulturellen Überfremdung“ und die mit der Zuwanderung verbundenen Probleme nicht einfach ignorieren, sondern müsse die Ursachen der Flucht erklären und konkrete Lösungen anbieten. Man dürfe die Wähler der AfD nicht ablehnen oder verteufeln, sondern müsse sie für die SPD zurückgewinnen. Das Thema „Sicherheit“ sei im Wahlkampf deutlich zu kurz gekommen. Die Menschen erwarteten vom Staat klare Regeln für ein Zusammenleben und deren Durchsetzung. Die SPD dürfe auch nicht tolerieren, wenn überall Lehrerinnen und Lehrer fehlen. Sie dürfe nicht verschweigen, dass die Mietpreisbremse den raschen Anstieg der Mieten besonders in den Zentren nicht hinreichend verhindert. Die SPD müsse vor allem auch die emotionale Bindung ihrer Wählerschaft wieder aufbauen und ihr Vertrauen zurückgewinnen. Nur wenn die SPD es schafft, eine große, gemeinsame Vision für Deutschland zu definieren, werde sie in Zukunft Erfolg haben, forderte Saleh zum Abschluss.

 Reinickendorfer SPD will „Ideenwerkstatt“ einsetzen

Saleh sprach vielen Delegierten aus dem Herzen. Das zeigten der Beifall für seine Rede und die anschließende Diskussion. Zahlreiche Delegierte meldeten sich mit nachdenklichen Beiträgen zu Wort, darunter auch der dem CDU-Kandidaten unterlegene Reinickendorfer SPD-Bundestags-kandidat Thorsten Karge. Er betonte, dass die in seinem Wahlkampf gesetzten Themen der sozialen Gerechtigkeit die richtigen waren, er habe in vielen Gesprächen Zustimmung erfahren. Gleichwohl habe man offensichtlich der SPD nicht mehr zugetraut, dies auch in praktische Politik umzusetzen.

In den beschlossenen Anträgen griff die KDV Salehs Anregungen auf. Als erstes wurde einmütig eine Resolution verabschiedet, die die Einsetzung einer „Ideenwerkstatt“ beinhaltet. Mitglieder aus Reinickendorf sollen sich kritisch mit dem Wahlergebnis auseinandersetzen und Ideen zur inhaltlichen, organisatorischen, strukturellen und strategischen Erneuerung der SPD auf Bundes-, Landes und kommunaler Ebene entwickeln. Außerdem sollen konkrete Vorschläge zur Weiterentwicklung des SPD-Kreisverbands erarbeitet werden.

Juso-Ideen zur Organisationsreform der SPD Reinickendorf

Die  Reinickendorfer Jungsozialisten legten eine Reihe von Anträgen zur Neuausrichtung der Reinickendorfer Parteiarbeit und Organisation vor. Einer ihrer Anträge wurde sofort beschlossen: der Antrag, die inhaltliche Arbeit des Kreisvorstandes voranzubringen: Den Beisitzern sollen definierte Aufgabenbereiche zugewiesen werden, die sie mit der Veranstaltung von Themenforen und Formulierung von Anträgen ausfüllen. Bei den weiteren Juso-Anträgen war die KDV mehrheitlich der Auffassung, dass vor einer Entscheidung den Reinickendorfer Abteilungen und Mitgliedern und auch der Ideenwerkstatt Gelegenheit zur Diskussion und Meinungsbildung gegeben werden müsse.

Kritische Auseinandersetzung mit Senatspolitik

Weitere Anträge setzten sich kritisch mit der aktuellen Senatspolitik auseinander. So wurde der Senat aufgefordert, die Koalitionsvereinbarung mit Grünen und Linkspartei umzusetzen: Die Rückführung des Facility Managements (CFM) in die Charité stockt und soll deshalb nunmehr zügig vorangebracht werden, ebenso die Einbeziehung der Vivantes -Töchter in den Geltungsbereich des Tarifvertrages für den öffentlichen Dienst (TVöD) sowie der Vollzug des zwischen Verdi und der Universitätsmedizin vereinbarten Tarifvertrages Gesundheitsschutz und Mindestbesetzung in den angeschlossenen Krankenhäusern. Auch mit diesen Anträgen wurde deutlich: „Die SPD hat kein programmatisches Defizit, sondern ein Umsetzungsproblem“, wie abschließend der SPD-Kreisvorsitzende Jörg Stroedter feststellte.

Bürger-Tour durch das Berliner Landesparlament

Bürger-Tour durch das Berliner Landesparlament

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Die SPD-Abgeordnete Bettina König lädt am Freitag, dem 02. November 2017, zu einer kostenlosen, zweistündigen Tour durch das Berliner Abgeordnetenhaus ein. Damit auch Berufstätig die Möglichkeit haben an der Besichtigung des ehemaligen Preußischen Landtags teilzunehmen, startet die Veranstaltung erst um 16.30 Uhr.
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer können sich zunächst auf eine ca. einstündige Führung freuen. Dabei werden sie vor Ort über die Geschichte des Hauses, das seit 1993 als Sitz des Abgeordnetenhauses dient, informiert. Anschließend haben alle Gäste die Möglichkeit in einem persönlichen Gespräch mit Bettina König mehr über die Arbeit als Abgeordnete und des Parlaments zu erfahren.
Wer dabei sein möchte, kann sich bis zum 30. Oktober persönlich im Bürgerbüro von Bettina König anmelden. Alternativ ist eine Anmeldung auch per E-Mail an info@bettina-koenig.de oder telefonisch unter 030 / 4072 4336 möglich. Weitere Informationen zum Ablauf gibt es nach bestätigter Zusage.

Bürger-Tour durch das Berliner Abgeordnetenhaus

Datum: Freitag, 02. November 2017, 16.30 – 18.30 Uhr
Anmeldung: info@bettina-koenig.de, 030 / 4072 4336
Treffpunkt: Foyer des Abgeordnetenhauses, Niederkirchnerstraße 5 10111 Berlin

 

V.i.S.d.P.: Bettina König, Niederkirchnerstraße 5, 10111 Berlin

Liebe Freunde, liebe Genossen,
am Mittwoch, den 3. Mai 2017, ist Ralph Erdmann verstorben. Ein unglaublicher Verlust! Unsere Gedanken sind bei seiner Familie, die Ihren geliebten Ehemann und Vater viel zu früh verloren haben. Ralph war ein sehr engagierter Sozialdemokrat, dem es immer um die Inhalte und das Zusammenleben der Partei ging. Über fast zwei Jahrzehnte hat er sich als Vorsitzender um die Abteilung Frohnau gekümmert und war in dieser Zeit immer auch ein sehr aktives Mitglied im Kreisvorstand. Seine Expertise und seine Menschlichkeit werden uns in Zukunft sehr fehlen. Seiner Frau und seinen Kindern wünschen wir viel Kraft für den Weg der vor Ihnen liegt. Die SPD Reinickendorf und die Abteilung Frohnau im Besonderen, wird Ralph Erdmann immer in Ihren Herzen tragen und noch lange von seinem Input profitieren.

 

Mitgliederbrief von Thorsten Karge unserem Bundestagskandidaten

Liebe Genossinnen und Genossen,

knapp drei Monate eines spannenden innerparteilichen Wahlkampfes für die Nominierung des Bundestagskandi- daten in Reinickendorf liegen hinter uns. Sechs Kandidaten haben sich der Mitgliederbefragung gestellt, als die zwei durch die Mitglieder nominierten Kandidaten standen Aleksander Dzembritzki und ich auf der Wahlkreiskon- ferenz am 24. März zur Wahl. Mit 42 zu 31 Stimmen haben die Delegierten entschieden, dass ich der Kandidat der SPD für das Reinickendorfer Bundestags-Direktmandat sein soll.

Ich freue mich sehr über das mir entgegengebrachte Vertrauen! Der Verantwortung, die mit dieser Kandidatur verbunden ist, bin ich mir voll und ganz bewusst. Für uns Reinickendorfer Sozialdemokratinnen und Sozialdemo- kraten geht es um viel: Nach vielen Jahren ohne einen eigenen Bundestagsabgeordneten benötigen wir endlich wieder eine eigene Stimme im wichtigsten deutschen Parlament.

Mein Respekt gilt den anderen Kandidaten, die sich zur Wahl gestellt haben! Eine Partei lebt von dem Austausch von Meinungen und Ideen - und wenn dies so fair abläuft, wie in den letzten Wochen in Reinickendorf, dann profi- tieren wir alle davon! Mein besonderer Dank gilt Aleksander Dzembritzki, der sich mit seinen Unterstützern in den letzten Wochen einen fairen und an den Inhalten orientierten Wahlkampf mit mir lieferte. Im demokratischen Wettbewerb wurden so die Unterschiede zwischen den Kandidaten deutlich. Jetzt gilt jedoch: Wir müssen die Un- terschiede der letzten Wochen hinter uns lassen, uns auf den politischen Gegner konzentrieren und gemeinsam für ein gutes Ergebnis unserer SPD kämpfen!

Lasst uns mithelfen, dass die SPD stärkste Partei wird! Lasst uns dafür kämpfen, dass Martin Schulz unser nächster Bundeskanzler wird! Und nicht zuletzt: Lasst uns gemeinsam im Bezirk für unser Ziel arbeiten, diskutieren und kämpfen! Wir wollen das Bundestagsmandat direkt erringen und unsere politischen Gegner auf die Plätze verwei- sen. Dafür müssen wir alle die Ärmel hochkrempeln und mit vielen Ideen und Aktionen auf die Menschen in unse- rem Bezirk zugehen.

Es geht um mehr Gerechtigkeit in unserer Gesellschaft, um ein sicheres Deutschland und einen wirtschaftlichen Aufschwung, von dem alle etwas haben! Dafür bitte ich um Eure Unterstützung und freue mich darauf, mit Euch gemeinsam in den nächsten Monaten einen spannenden und erfolgreichen Wahlkampf 2017 erleben zu können.

Nach den Ostertagen werden wir einen Wahlkampfworkshop durchführen und ich freue mich schon auf Eure Ideen. Gerne können wir aber auch schon vorher ins Gespräch kommen. Sprecht mich einfach an, wenn Ihr Fragen, Vorschläge oder Hinweise auf Veranstaltungen habt.

Mit solidarischen Grüßen Euer

Thorsten Karge

Ergebnis der Mitgliederbefragung zum Reinickendorfer Direktkandidaten für die Bundestagswahl 2017

Die Auszahlung hat am 13. März stattgefunden. Es haben sich 508 (entspricht 44% Wahlbeteiligung) Genossinnen und Genossen an der Wahl beteiligt. Dies ist allein schon ein großer Erfolg für die innerparteiliche Demokratie.

Der Kreisvorsitzende Jörg Stroedter beim Abholen der Wahlbriefe

Der Kreisvorsitzende Jörg Stroedter beim Abholen der Wahlbriefe

Von 508 abgegebenen Stimmen waren 498 gültig, davon entfielen auf:

Wilhelm Diebitsch: 15 (3%)

Aleksander Dzembritzki : 198 (39,8)

Thorsten Karge: 183 (36,7)

Bernd Krüger: 2 (0,4%)

Alexander Kulpok: 68 (13,7%)

Dr. Eckehard Rosenbaum: 32(6,4%)

Hier das offizielle Ergbnis

 

Mitgliederbefragung zur Bundestagskandidatur in Reinickendorf

Liebe Genossinnen und Genossen,

der  Kreisvorstand der  SPD Reinickendorf  hat auf seiner Sitzung am 16.01.2017 beschlossen,

eine verbindliche Mitgliederbefragung zur Bundestagskandidatur in Reinickendorf durchzuführen.

Ihr habt Mitte Februar die Wahlunterlagen, sowie die Bewerbungsbriefe von sechs Kandidaten erhalten. Die Mitgliederbefragung ist eine Chance alle Mitglieder der Reinickendorfer SPD in das Wahlverfahren einzubeziehen. Ihr entscheidet darüber wer unser nächster Bundestagskandidat wird. Mit einer hohen Wahlbeteiligung bei der Mitgliederbefragung setzt ihr ein positives Zeichen und stärkt die innerparteiliche Demokratie.

Mit Martin Schulz als neuem Spitzenkandidaten auf der Bundesebene und unserem zukünftigen Reinickendorfer Kandidaten setzen wir auf Sieg.

Am Freitag, den 03.03.2017 hatten bereits 336 Reinickendorfer Genossinnen und Genossen abgestimmt. Noch sind einige wenige Tage Zeit für euch, an unserer Mitgliederbefragung teilzunehmen (spätester Eingang im Postfach der SPD Reinickendorf Montag, der 13.03.2017 9.00 Uhr).

Am Montag, den 13.03.2017 werden die Stimmzettel ausgezählt und am Abend wird im Kreisvorstand ab 19.30 Uhr im BVV-Saal im Rathaus Reinickendorf das Ergebnis bekannt gegeben.

Der Personalvorschlag der Mitglieder liegt dann der Wahlkreiskonferenz am 21.03.2017 vor.

Bitte macht von eurem Wahlrecht Gebrauch! 

Herzlichen Dank.

Mit freundlichen Grüßen

Jörg Stroedter, MdA

Kreisvorsitzender der SPD Reinickendorf

Arbeitsgruppe „Wahlanalyse“ nimmt Fahrt auf

Eine auf Reinickendorf zugeschnittene Wahlanalyse und die Erarbeitung von Vor-schlägen für den Bundestagswahlkampf – diese Ziele hat sich die vom Kreisvorstand eingerichtete Arbeitsgruppe „Wahlanalyse“ gesetzt.

In ihren ersten beiden Sitzungen haben die Mitglieder  der AG aus den Reinickendorfer Abteilungen, den Arbeitsgemeinschaften, der BVV- und Abgeordnetenhaus-Fraktion unter der Leitung ihres Vorsitzenden Vito Cecere die Grundlage gelegt für die Erreichung ihrer Ziele. Übereinstimmend waren sie der Auffassung, dass es sinnvoll wäre, externen Sachverstand in die AG zu holen.

In der zweiten Sitzung referierte der Politikberater und Sozialforscher Alexander Mauß

seine Sicht der Wahlergebnisse der Abgeordnetenhauswahlen 2016. Dabei stellte er mehrere Punkte besonders heraus. Er nannte u.a. die große Schwankungsbreite der Wahlergebnisse, die genauer analysiert werden müssten, die im Vergleich mit anderen Bundesländern niedrige Zufriedenheit  der Wähler mit der Arbeit der Regierung sowie die im Vergleich zu Politikern andere Sichtweise der Bürger auf Politik.  Zum Umgang mit der AfD stellte er fest, dass es möglich sein müsse, deren Wähler zurückzuholen, da viele die AfD aus Enttäuschung über die anderen Parteien, nicht aber aus Überzeugung gewählt hätten.

Tipps für Reinickendorf

Abschließend gab Mauß einige Hinweise für die spezielle Situation in Reinickendorf.  Er empfahl, ein besonderes Augenmerk auf die Stimmbezirke mit erheblichen Abweichungen vom Wahlkreisergebnis zu richten.  Grundsätzlich gab er den Rat, die Bürger vor Ort mit ihren Sorgen ernst zu nehmen, sie direkt anzusprechen bzw. ihnen Gelegenheit zu geben, die Probleme aus ihrer Sicht darzustellen.

Die AG Wahlanalyse wird sich auf ihrer nächsten  Sitzung am Samstag, dem 11. März,  mit einer speziellen Analyse der Stimmbezirksergebnisse befassen. Außerdem werden der letzte Wahlkampf sowie die Wahlkampfmaterialien im Fokus der Diskussion stehen.

Gabi Thieme-Duske

Quorum erreicht

Die Unterlagen zur Mitgliederbefragung per Briefwahl über die Bundestagskandidatur sind am 13.02.2017 an alle Genossinnen und Genossen in Reinickendorf versendet worden.

Die Briefwahlunterlagen müssen ausgefüllt postalisch am 13.03.2017, 9.00 Uhr im Postfach des Kreises eingegangen sein (Posteingang):  SPD Kreisbüro Reinickendorf,   Postfach 28 01  46, 13441 Berlin. 

310 Briefe sind nach heutigem Stand, 01.03.2017, im Postfach eingegangen. Damit haben wir das Teilnahme-Quorum von 20% erreicht! Das Quorum in so kurzer Zeit erreicht zu haben, zeigt ein eindeutiges Interesse unserer Mitglieder an politischer Teilhabe. Dafür Danke! Nun, wollen wir natürlich ein eindeutiges Ergebnis erzielen: Also, weiter so liebe Genossinnen und Genossen!

Unsere Kandidaten:

Aleksander Dzembritzki

Wilhelm Diebitsch

Thorsten Karge

Bernd Krüger

Alexander Kulpok

Dr. Eckehard Rosenbaum

Klicke bitte auf den Namen des Kandidaten, um seinen Kandidatenbrief zu lesen.

Wer sich noch nicht sicher ist, wen er wählen soll, kann sich einen persönlichen Eindruck von unseren Kandidaten auf folgenden Vorstellungsrunden machen:

Mi, 01.03.2017, 19.30 Uhr

Veranstalter: Kreis Reinickendorf
Ort: BVV-Saal im Rathaus Reinickendorf (Altbau), Eichborndamm 215-239, 13437 Berlin

Samstag, 04.03.2017, 18.30 Uhr
Veranstalter: SPD Frohnau/SPD Hermsdorf
Ort: Centre Bagatelle, Zeltinger Str. 6, 13465 Berlin.

Alle Mitglieder der SPD sind zu diesen Terminen herzlich eingeladen.

Das Wahlergebnis wird am Montag, 13.03.2017 auf der Kreisvorstandssitzung im BVV-Saal im Rathaus Reinickendorf bekannt gegeben.

Wir sind gespannt!

Jörg Stroedter erfreut über neuen Zebrastreifen im Auguste-Viktoria-Kiez

Auf Rückmeldung des zuständigen Staatssekretärs für Verkehr, Jens-Holger Kirchner, wird zur Förderung der Sicherheit des Fußgängerverkehrs ein neuer Fußgängerüberweg an der Kreuzung Auguste-Viktoria-Alle / Ecke General-Barby-Straße eingerichtet. Der Antrag auf Einrichtung wurde zwecks Anordnung bereits Anfang Januar 2017 an die bezirkliche Straßenverkehrsbehörde geschickt.

Jörg Stroedter dazu: ,,Ich freue mich, dass wir an dieser Stelle eine zusätzliche Querungshilfe bekommen, die es vielen Fußgängerinnen und Fußgängern ermöglicht, hier sicherer über Straße zu gelangen. Aufgrund mehrerer Schulen und der Bushaltestelle in unmittelbarer Nähe ist der Fußgängerüberweg meines Erachtens sinnvoll und erhöht die Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer. Ich hoffe, dass die Errichtung, durch den Bezirk nun zügig und ohne Verzögerung von statten geht.

Der Einrichtung des Fußgängerüberweges voraus gegangen war eine Postkartenkampagne, mit der Jörg Stroedter um Vorschläge für verkehrssichernde Maßnahmen geworben hatte. Aus dem Rücklauf wurde schnell klar:
„Viele Anwohnerinnen und Anwohner des Kiezes wünschen sich mehr Sicherheit für Fußgänger. Gerade ältere Menschen trauen sich nicht immer ohne weiteres über die Straße. Ich werde mich auch weiterhin für mehr Verkehrssicherheit einsetzen und freue mich, wenn Bürgerinnen und Bürger mir auch weiterhin Vorschläge für verkehrssichernde Maßnahmen zusenden.“

Jörg Stroedter ist neben seinen bisherigen Ausschüssen in der neuen Legislaturperiode künftig auch Mitglied im Ausschuss für Umwelt, Verkehr und Klima.

V.i.S.d.P.: Jörg Stroedter, MdA

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